Neue Masterstudien 2013

Seit einiger Zeit gibt es neue Masterstudien auf der Fakultät Elektrotechnik. Erstmals inskripieren konnte man diese ab Herbst 2013. Die neuen Masterstudien sind

  • Energie- und Automatisierungstechnik
  • Mikroelektronik und Photonik
  • Telecommunications

diese ersetzen die alten Masterstudien Automatisierungstechnik, Energietechnik, Mikroelektronik und Telekommunikation.

Alle Masterstudien folgen dabei dem gleichen Schema:

Die Master bestehen also aus Modulen zu je 9 ECTS. Jedes Modul deckt inhaltlich ein Thema ab und hat eine Modulbeschreibung die den Inhalt wiederspiegelt. Der Beschreibung kann entnommen werden welche inhaltlichen Ziele genau in dem Modul stecken, welche Vorkenntnisse erwartet werden, welche Sprache verwendet wird und welche Lehrformen vorkommen.

Jedes Modul ist gleichzeitig ein Prüfungsfach und ist daher im Abschlusszeugnis sichtbar.

Die Module sind also die Bausteine aus denen sich die Masterstudien zusammensetzen.

Modutypen

Plichtmodule und Vertiefungspflichtmodule

Diese Module dienen der Profilbildung. Die Studienkommission und die Arbeitsgruppen der Fakultät haben für jeden Masterabschluss ein Kompetenzprofil festgelegt, dass die Erwartungshaltung der Fakultät an die Kernkompetenzen der Absolventen wiederspiegelt. Da die Masterstudien sehr breit aufgestellt sind kann innerhalb dieser 6 Module eine gewisse Auswahl von Profilen vorgenommen werden. Diese 6 Module stellen also sicher, dass "in dem Studium enthalten ist, was drauf steht".

Wahlmodule

Diese Module sind zur individualisierten Vertiefung. Diese Module können von Studierenden genutzt werden um in dem Fachgebiet in die Tiefe zu gehen oder in die Breite zu gehen und Wissen aus angrenzenden Gebieten zu ergänzen

 Energie- und Automatisierungstechnik

Energie- und Automatisierungstechnik seit Jahrzehnten ein top aktuelles Fachgebiet. Nachhaltigkeit in Industrie und Verkehr ist ohne diesen Fachbereich undenkbar umso mehr waren wir bemüht dieses Studium entsprechend zu gestalten.

Im Masterstudium Energie- und Automatisierungstechnik erlangen die Studierenden ein tiefgehendes Verständnis der technischen und naturwissenschaftlichen Zusammenhänge von Energie- und Automatisierungssystemen und deren Wechselwirkungen basierend auf dem Stand der Wissenschaft und Technik. Im Speziellen werden die Studierenden auf eine umfassende Problemlösungskompetenz und den Anspruch eines ganzheitlichen „Systemdenkens“ zur Erfassung komplexer Zusammenhänge ausgebildet. Die Studierenden können sich vertiefende Methodenkompetenz und Fachwissen auf den Gebieten Automatisierung, Modellierung, Optimierung, Systemanalyse, Steuerung und Regelung, Präzisions- und Prozessmesstechnik, Mechatronik, Robotik, Sensor- und Aktorsysteme, Mensch-Maschine Schnittstellen und Prozessleitsysteme sowie ein umfassendes Systemverständnis und vertiefte Fachkenntnisse über die nachhaltige Energiebereitstellung, intelligente Energieübertragung und –verteilung, effiziente Energienutzung, die Energiewirtschaft und die elektrische Antriebstechnik aneignen. Sie beherrschen wissenschaftliche Grundlagen und Methoden und verfügen so über eine gute Ausgangsbasis für eine weitere berufliche Tätigkeit, aber auch für eine weiterführende Qualifikation im Rahmen eines fachnahen Doktoratsstudiums.

 

Mikroelektronik und Photonik

Die Mikroelektronik und Photonik sind ausgewiesene Schlüsseltechnologien in den Bereichen Telekommunikation und Computertechnologie, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt, Fahrzeugelektronik, Industrieelektronik, Unterhaltungselektronik, Biotechnologie und bestimmt zunehmend deren Wertschöpfung. Kein elektronischer und elektrotechnischer Industriezweig ist heute mehr ohne Mikroelektronik, Optoelektronik, Sensorik oder Mikrosystemtechnik vorstellbar. Das Tätigkeitsfeld der Mikroelektronik und Photonik reicht von der Physik der mikro- und nanoelektronischen Bauelemente, den optischen Bauelementen, den Werkstoffen der Mikroelektronik, den Technologien zur Herstellung von Halbleiterbauelementen, den Mikrosystemen und Nanokomponenten, den Entwurf von analogen und digitalen Schaltungen, bis hin zu konkreten Anwendungen in komplexen Systemen. Arbeitgeber sind sowohl kleine und mittelständische Unternehmen, insbesondere Komponenten- und Systemhersteller für die Zuliefer- und Ausrüsterindustrie, aber auch internationalen Halbleiter- und System- und Softwarehäuser. Für die Entwicklung dieser äußerst innovativen Unternehmen werden in den nächsten Jahren in zunehmender Anzahl hochqualifizierte Ingenieure auf den genannten Tätigkeitsfeldern benötigt. Das Masterstudium Mikroelektronik und Photonik vermittelt auf diesen Gebieten eine breite, wissenschaftlich und methodisch hochwertige und auf dauerhaftes Wissen ausgerichtete Ausbildung, welche auf dem Bachelorstudium „Elektrotechnik und Informationstechnik“ aufbaut. Ferner verfolgt es das Ziel, die Absolventinnen und Absolventen für den internationalen Arbeitsmarkt konkurrenzfähig zu machen und zur eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit zu befähigen.Diese hochwertige Ausbildung bildet eine breite Basis für eine einschlägige Berufstätigkeit ohne lange Einarbeitungszeit und für eine nachhaltige berufliche Weiterentwicklung.

Telecommunications

Das Masterstudium Telecommunications vermittelt eine breite, wissenschaftlich und methodisch hochwertige und auf dauerhaftes Wissen ausgerichtete Spezialausbildung, welche auf das Bachelorstudium Elektrotechnik und Informationstechnik aufbaut und die Absolventinnen und Absolventen für den internationalen Arbeitsmarkt konkurrenzfähig macht. Verfahren und Methoden der Telekommunikation finden immer breitere Anwendung in allen ingenieurwissenschaftlichen Bereichen und dienen dort oft als Basistechnologie oder erlauben vollkommen neue Ansätze (enabling technology). Das Masterstudium Telecommunications kommt dieser Entwicklung entgegen, indem es neben einem reinen Telekommunikationsstudienpfad auch alternative Studienwege bietet, die es erlauben, Expertenwissen in anderen Disziplinen der Elektrotechnik zu erwerben. Weiters qualifiziert das Masterstudium Telekommunikation zur Weiterqualifizierung im Rahmen fachnaher Doktoratsstudiengänge. Dieses internationale und forschungsorientierte Masterstudium Telecommunications hat auch die Ambition, den Anteil der Frauen in den Ingenieurwissenschaften zu erhöhen, die Kommunikation des Ingenieurwesens mit der Gesellschaft zu verbessern und internationale Studierende besonders aus Mitteleuropa anzuziehen. Aufgrund der internationalen Ausrichtung dieses Studiums und der internationalen Bedeutung der Telekommunikation werden alle Pflichtlehrveranstaltungen des Telekommunikationsbereiches dieses Masterstudiums in englischer Sprache angeboten, was es ermöglicht, auch ein Gesamtstudium in englischer Sprache zu absolvieren.

Informationen

Studienpläne sind im TISS: