Von http://www.et-forum.org/index.php?showtopic=843&st=0&p=11198&#entry11198 Jun 21 2007, 20:52 Um da bisserl aktuellere Informationen hineinzubringen. Vorgestern war wieder eine PrÃŒfung und die sieht mittlerweile ziemlich anders aus als die hier geposteten, was wahrscheinlich daran liegt, dass Franz Schlögl jetzt die PrÃŒfungen macht. 1.) Multiple-Choice-Teil: a. Gegeben war ein Sourcefolger mit p-Kanal-FET und die Eingangsspannung, es sollte die Ausgangsspannung gezeichnet und der Minimal- bzw. Maximalwert der Ausgangsspannung anggeben werden. b. OPV-Schaltung mit idealem OPV bis auf endliches vg und 3 WiderstÀnden, die Formel fÃŒr die VerstÀrkung der Schaltung sollte angegeben werden. 2.) Differentiator: a. (Grund-)Schaltung aufzeichnen und beschreiben. b. Auswirkungen auf die Funktion wenn OPV nicht ideal ist: Slew-Rate, Eingangsstrom, Differenzspannung c. StabilitÀtsbetrachtung: Wann ist der Differentiator stabil, welche Zusatzmaßnahmen, usw.? 3.) Emitterfolger: a. Schaltung aufzeichnen und erklÀren b. Verlustleistung im Transistor bei DC-Ansteuerung 4.) MOS-Schalter: a. Gegeben war eine OPV-Schaltung mit WiderstÀnden und Schaltern und es sollte fÃŒr verschiedene Schalterpositionen bei gewÃŒnschter VerstÀrkungen die Widerstandswerte berechnet werden. b. BerÃŒcksichtigung des On-Widerstandes der Schalter (Diagramm in AbhÀngigkeit von der Drain-Source-Spannung war gegeben), Berechnung der maximalen Abweichung auf die VerstÀrkung. c. Welche Auswirkung hat die Ausgangsspannung auf den Fehler? (Antwort: natÃŒrlich keine *g*) 5.) Integratorschaltung mit Parallelwiderstand zum Kondensator und Ausgangswiderstand der Eingangsquelle: a. GleichspannungsverstÀrkung berechnen b. Beta berechnen c. OPV nun nicht mehr ideal, sondern -20dB/Dek-Knick bei einer gewissen Frequenz, grafische Bestimmung des Amplitudengangs von vs d. Dasselbe, nur den Phasengang bestimmen e. Phasenrand einzeichnen f. Ist die Schaltung stabil? WÀre sie bei einem Phasenrand von 30° stabil. Also wie ihr seht eigentlich keine eigentlichen Theoriefragenblock mehr sondern eigentlich 5 Beispiele wo eben Theoriewissen vorausgesetzt wird bzw. in Unterpunkten abgefragt wird. GrundsÀtzlich ist die PrÃŒfung natÃŒrlich nicht so schwer, ich war aber zuerst doch relativ ÃŒberrascht vom PrÃŒfungssystem (hab mich auf was anderes vorbereitet, relativ wenig gerechnet zuhause) und bin dann zum Schluss nicht fertig geworden mit der Zeit und hab dadurch paar blöde Fehler gemacht, deswegen auch nur ein 3er bei mir. Insgesamt ist es auch nicht gut ausgefallen (1 SG, 2G, 3 BF, 5 NG), Notenschnitt erinnert mich eher an Dirschmid. wink.gif Also als Tipp zumindest so lange Schlögl die PrÃŒfung noch macht: Bereitets euch gut aufs Rechnen vor und vor allem auf so praktisch angehauchte Theoriefragen. Dann solltet ihr mit der Zeit jedenfalls kein Problem haben und dann is euch eine gute Note sicher. EDIT: Noch was, weil ich heute bei der Einsicht war: Schlögl korrigiert anscheinend "binÀr", das heißt, entweder man bekommt alle Punkte bei einem Teil oder gar keine. Entsprechend bitter ist es natÃŒrlich dann wenn man beim Bodediagramm einen kleinen Fehler macht (so wie ich, die Grenzfrequenzen verdreht), weil dann sind gleich mal 18 Punkte weg. DafÃŒr ist es mir so vorgekommen, dass es bei den paar Theoriefragen nicht so auf VollstÀndigkeit ankommt, also wenn man da das wesentliche hat, gibts auch gleich alle Punkte. Mit dem sehr milden Notensystem zusammen, ist das dann denke ich eh eine ganz passable Bewertungsmethode, man sollte halt eben aufpassen bei den Beispielen keine Fehler zu machen, deswegen nochmal der Tipp von mir: Lieber einen Tag vorher bisserl Übungserfahrung sammeln als sich mit dem Theoriezeugs zu quÀlen, weil das kommt bei Schlögl anscheinend sowieso nicht. wink.gif