Torpedo versenkt ETFT Träume
Auch der vierte Anlauf des ETFT zur Eroberung des Titels des Wiener Akademischen Meisters brachte nicht den gewünschten Erfolg. Trotz eines rekordverdächtigen Kaders und Fanaufgebotes weilte das Team meist in der Defensive und war damit beschäftigt die Bälle der Gegner ins Seitenout zu schlagen. Die zweite Halbzeit brachte zwar etwas Linderung für die Verteidigung, jedoch schaffte es der Sturm nicht mehr dem Spiel noch die entscheidende Wende zu geben.
Die Aufstellung war ein klassisches 3-5-2 mit Südi im Tor, Steff, Roli und Nussi in der Verteidigung, Mate, Wildi, Vahap, Johannes und Michi im Mittelfeld, abschließend Bajo und Sinan im Sturm. Wechselspieler waren Sima, Pablo, Nino, Gabor und Iavor.
In den ersten zwanzig Minuten konnte die Verteidigung dem Pressing des Gegners noch standhalten, auch wenn sich das Spiel hauptsächlich in unserer Hälfte abspielte. Kurz vor den ersten Wechseln wurde die Übermacht jedoch zu groß und es fiel das 0:1. Auch die frischen Kräfte vermochten die Spielsituation nicht grundlegend zu ändern wodurch es zehn Minuten später zum 0:2 kam. Das war auch der Halbzeitstand.
Nach einer motivierenden Pausenansprache (es Luschen!!!) von unserem überragend taktierenden Trainers Andie warfen wir uns mit erfrischten Kräften in die zweite Halbzeit. Die Konzentration auf die Offensive schlug sich darin nieder dass sich das Spiel doch zeitweise in die gegnerische Hälfte verlagerte. Trotzdem blieben zwingende Chancen Mangelware, und die wenigen Chance(che)n wurden nicht verwertet. Und da man Tore kassiert wenn man sie nicht schießt stellte der Gegner in der 60. Minute auf den 0:3 Endstand.
Zusammenfassend unterlagen wir einer Elf die in der DSG Woche für Woche spielen und trainieren, was sich in ihrer Abgeklärtheit und weitaus mehr Tormöglichkeiten äußerte. Rekordverdächtig auf der Seite des ETFT war lediglich die Verletzungsstatistik: Mate Knöchelverletzung, Johannes Bänderriss im Knöchel und Bajo Rippenprellung; wobei der Gegner nie durch besondere Härte oder unfaire Spielweise aufgefallen wäre.