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r2 - 03 Nov 2006 - 16:56:57 - JohannesCzaklerYou are here: FET >  Homepage  >  FussballTeam > FussballTeam20031115

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ETFT vs Winf


Interviews zum Spiel



H.O.: Am Samstag dem 15.11.03 fand an einem geheimen Ort unter Flutlicht das Rückmatch zwischen der ET und den Winflan statt. Ich habe nach dem Spiel einige der exzellenten Etler zum Match befragt.
H.O.: Mein erster Gesprächspartner ist unser Ersatztorhüter Philipp Sackl ein Mann wie ein Fels in der Brandung und doch wurde er bei diesem Spiel bezwungen.
Philipp was waren deine Eindrücke vom Spiel?
P.S.: Wir haben uns bedeutend gesteigert im Bezug auf das letzte Spiel. Man sah die Flammen der Leidenschaft in den Augen der Spieler lodern.
H.O.: Also haben wir alles gegeben.
P.S.: Wir haben alles gegeben, haben aber zu Beginn einige dumme Anfängerfehler gemacht. Das 0 zu 1 wäre nicht notwendig gewesen wenn sich unser Trainer im eigenen Strafraum nicht selbst ausgedribbelt hätte.
H.O.: Höre ich da in deinen Ausführungen eine leichte Kritik am Trainer heraus?
P.S.: Nein ich glaube man kann dem Trainer keinen Vorwurf machen, das Tor war ein individueller Fehler. Für die kleine Anzahl von Spielern und den Ausfall einiger Topleute kann man den Trainer wirklich nicht verantwortlich machen.
H.O.: Worin glaubst du liegen zurzeit die größten Schwächen der Fet-Mannschaft?
P.S.: Die größten Schwachpunkte sind zurzeit meiner Meinung nach mangelnde Spielerfahrung auf dem großen Feld und das Fehlen eines echten Goalgetters.
H.O.: Und gibt es auch positive Punkte die du erwähnen möchtest?
P.S.: Ja natürlich! Die Kampfstärke war immens, Spielerisch waren wir weit überlegen! Und auch einige schöne Kombinationen sind uns gelungen. Hätten wir in der Zweiten Hälfte unsere Chancen besser genützt hätten wir mit 5 zu 2 gewonnen.
H.O.: Warst du mit deiner Leistung zufrieden und wärst du beim nächsten Match wieder bereit dich ins Tor zu stellen?
P.S.: Ich war mit meiner Leistung sehr zufrieden, da ich aber kein gelernter Torwart bin würde ich nur in allergrößter Not wieder diesen Posten übernehmen, dann aber wieder mit vollem Einsatz.
H.O.: Zum Schluss beschreib mir bitte das Spiel mit fünf Wörtern.
P.S.: Das Spiel war: kampfbetont, fair, anstrengend, eine Steigerung und verloren.
H.O.: Danke für das Interview und viel Erfolg für deine Mannschaft in der Zukunft.
P.S.: Es war mir ein Vergnügen.


H.O.: Als zweiten Gesprächspartner darf ich Martin “Wildi die Wildsau” Wildeis begrüßen. Einen Top Mittelfeldspieler und ebenso ausgezeichneten Libero.
Wildi wie bist du mit deiner doch etwas ungewohnten Position als Libero zurechtgekommen?
M.W.: Na, eh recht guad. I hob des eh fria beim Farein a gspühd.
H.O.: Wenn du deinen alten Verein mit unserer Mannschaft vergleichst was glaubst du fehlt ihr?
M.W.: Ähh.. Die Eingespühtheit - es was nu kana wo a sten muas.
H.O.: Sonst noch was? Was glaubst du sollte der Trainer ändern?
M.W.: A fixe Obweamaunschoft, wei es woit a jeda nua foan spühn.
H.O.: Erinnere dich an eine Szene aus der ersten Hälfte. War es, aus deiner Sicht, ein Elfmeter, als dein Gegenspieler in unserem Strafraum gegen dich den Boden geküsst hat?
M.W.: Na, na des woa a noamala Zeikaumpf und i hobn zwoa gstessn (leichtes grinsen) oba i woa hoid eifoch schnölla beim boin (lautes Gelächter). Und ea hod si jo a leicht foin lossn und da Schiri hods jo a übarissn.
H.O.: Warst du mit deinem und dem Spiel der Mannschaft im großen und Ganzen zufrieden?
M.W.: Oiso mid meim Zweikaumpffahoidn woa i sea zufrieden. Do gobs kane Kompromisse, oba spielarisch heds a wenig bessa sein kina.
H.O.: Von dir oder von der Mannschaft?
M.W.: Na des woa hiazt auf mi bezogn. D'Maunschoft hod ma a sea guad gfoin, do hod a jeda mid Heaz gspüd und an da Obseitzfoin han di Winfla zfoin. Har, har, har!
H.O.: Zum Schluss bitte beschreib das Spiel in fünf Worten.
M.W.: Hoade Batie und sau koid.
H.O.: Danke Wildi und “weida so”!
M.W.: Ka Uasoche und Seas!


H.O.: Mein wohl wichtigster Gesprächspartner ist unser hochgeschätzter Trainer Johannes “The Boss” Czakler, der nach dem Spiel zuallererst nicht bereit war einen Kommentar abzugeben und sofort in der Kabine verschwand. Dann aber zwei Tage später an mich herangetreten ist und um dieses Interview bat. Umso mehr freut es mich ihn nun begrüßen zu dürfen.
Hallo Joe, wie sieht dein Resümee nach dieser etwas dürftigen Saison aus?
J.C.: Man muss sagen wir haben sehr brav und oft auf der Donauinsel trainiert. Was dazu geführt hat dass keiner unserer Spieler Erfahrung auf dem großen Feld sammeln konnte. Was sich dann auch im Ergebnis des ersten Spiels niedergeschlagen hat. Dennoch war dann im zweiten Spiel eine deutliche Steigerung zu erkennen obwohl sich das Training nicht sehr geändert hat.
H.O.: Worauf führst du dann die gute Leistung im zweiten Spiel zurück?
J.C.: Das Einführen einer genauen Spielanalyse im Zuge einer Spielerversammlung gab meiner Meinung nach den Ausschlag. Es hagelte heftige Kritik von allen Seiten aber im gemeinsamen Gespräch konnten wir mit viel Arbeit die meisten Probleme aus der Welt schaffen. Die Raumaufteilung funktionierte besser durch genauere Positionseinteilung am Spielfeld und die Spieler äußerten selbst Wünsche wo sie spielen wollten was im ersten Spiel weniger beachtet wurde.
H.O.: Und warum haben wir dennoch verloren?
J.C.: Durch zwei dumme Tore zu Beginn des Spiels wobei das erste auf meine eigene Kappe ging. Ansonsten waren wir eigentlich die gesamte erste Hälfte feldüberlegen. Nur leider fehlte die Durchschlagskraft unserer Stürmer, wodurch wir nur durch harten Kampf die zwei Tore aufholen konnten. Leider sind wir dann durch einen schön gespielten Konter der Winfla wieder in Rückstand geraten, was der Moral am Spielfeld sehr abträglich war. Vor allem wenn man bedenkt das wir uns nach dem 2:2 Ausgleich in einen Spielrausch hineinsteigerten der dann jäh unterbrochen wurde. Danach lösten sich Raumaufteilung, Kondition und Kampfeswillen in Luft auf. Das 2:4 war dann nur noch reine Formsache.
H.O.: Hatte es nicht auch Auswirkungen auf das Spiel das einige Leistungsträger, wie unser Libero oder unser Torwart nicht spielen konnten?
J.C.: Ja natürlich, aber auch die Winfla waren ersatzgeschwächt. Das bei uns einige Leistungsträger fehlten, das spricht in keinster Weise für deren Einstellung zum Team und wird mit absoluter Sicherheit, Konsequenzen bei der Aufstellung für das nächste Spiel haben!
H.O.: Gibt es einige Punkte die du beim nächsten Spiel, das hoffentlich bald folgt, ändern willst?
J.C.: Ja was soll man da noch ändern? Die Einstellung in unserer Mannschaft könnte nicht besser sein! Man kann nur noch mehr trainieren.
H.O.: Wie stehst du zu den Gerüchten um einen angeblichen Trainerwechsel, die nach dem zweiten verlorenen Spiel in Folge laut wurden?
J.C.: Das ist natürlich eine berechtigte Frage, die ich erwartet habe. Ich kann nur soviel sagen: Ich bin stolz dass das Team immer noch geschlossen hinter mir steht, wie ich in vielen Einzelgesprächen festgestellt habe.
H.O.: Zum Abschluss noch meine Standardfrage: Beschreib mir bitte das Spiel in fünf Worten.
J.C.: Nächstes mal werden wir gewinnen!
H.O.: Danke für das Gespräch und möge die Mannschaft hinter dir stehen!
J.C.: Gemma no auf a Bia!


H.O.: Zu guter letzt hat sich noch unser Sportdirektor Michael Gammer, der übrigens während des Spieles einige Male in der Abwehr eingesprungen ist, bereiterklärt mir einige Fragen zu beantworten.
Michi wie hat sich die Mannschaft aus deiner Sicht beim Spiel gemacht?
M.G.: Man hat gemerkt dass wir lauter “fette Hund” mit Bierbauch sind, denn in der ersten Halbzeit haben wir super gespielt aber zum Ende der zweiten Hälfte ist jedem die Luft ausgegangen. Nein, nein, versteh mich nicht falsch. Ich glaube die Mannschaft hat alles gegeben und wir haben nur mit viel Pech verloren.
H.O.: War das wirklich nur Pech oder hat die Mannschaft wirkliche Schwachstellen?
M.G.: Die Schwachstellen waren diesmal eher im Mannschaftsumfeld zu suchen. Die Cheerleading Truppe von Zelko und Fichtl`s Fanklub war nicht einmal anwesend, eine Schande! Unter solchen Bedingungen zu spielen war fast unzumutbar.
H.O.: Also keine Kritik am Trainer?
M.G.: Kein Kommentar.
H.O.: Glaubst du dass die Moral der Spieler durch das Ausbleiben unserer Topleute gesenkt wurde?
M.G.: Unsere Mannschaft besteht prinzipiell aus lauter Topleuten. Daher sind eindeutig andere Umstände wie schlechter Platz, “saumäßige” Kälte und eine schlechte Flutlichtanlage für unser emotionales Loch gegen Ende der zweiten Hälfte verantwortlich.
H.O.: Aber hatte nicht die andere Mannschaft dieselben Vorraussetzungen und sollte einem Fußballer solche Umstände nicht ziemlich egal sein?
M.G.: Die Gegner sind ja schon praktisch mit einem Vorsprung auf das Feld gekommen und nach dem glücklichen 0:1 in den ersten Minuten haben wir trotzdem noch gekämpft wie die Löwen und am Ende unglücklich verloren.
H.O.: Warst du eigentlich mit deiner eigenen Leistung zufrieden?
M.G.: Ich hab kein Tor vorbereitet und auch keines verhindert aber optisch habe ich das Spiel mit meiner bunten Pudelmütze sicher aufgewertet.
H.O.: Zum Schluss beschreibe mir das Spiel bitte noch mit fünf Wörtern.
M.G.: Verloren, aber lustig war`s trotzdem!
H.O.: Recht herzlichen Dank Herr Sportdirektor. Auf Wiedersehen!
M.G.: Danke ebenfalls bis nach dem nächsten Match, das wir mit Sicherheit für uns entscheiden werden.

(Artikel von Hannes Ohrlinger aus dem fetz'n märz 2004)
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Die Bilder, die diesen Artikel zieren stammen aus dem November 2005 und zeigen den Ort des Geschehens zwei Jahre danach. Leider waren aufgrund der genauen Anzahl von Spielern keine Hände frei Fotos vom schließlich unter Flutlicht stattfindenden Spiel zu schießen.

Technische Daten:
Datum:15.11.2003
Ort:Sportzentrum Marswiese 1170 Wien
Anpfiff:16:00
Ergebnis:2:4
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