Berufungs- und Habilitationskommisionen

Veraltete Information

In Österreich gibt es nach wie vor das System der akademischen Lehrbefugnis, der Habilitation. Habilitiert eine Person, ist sie berechtigt, Lehre an einer österreichischen Universität zu halten. Zur Habilitation gehört eine Beurteilung der wissenschaftlichen Tätigkeit genauso wie der didaktischen Fähigkeiten. Verliehen wird die Habilitation von einer Habilitationskommission die vom Senat eingesetzt wird.

Berufungskommissionen berufen ordentliche Professoren und Professorinnen. Im Gegensatz zu diversen Berufsbezeichnungen und Berufstiteln ist der eine ordentliche Professur ein akademischer Grad. Somit ist es der höchste akademische Grad, der in Österreich verliehen wird. Gleichzeitig mit der Verleihung des Titels bekommt die Person eine unbefristete Stelle. Damit verbunden sind in aller Regel wissenschaftliche Mitarbeiter aus dem Pre- und Post Doc Bereich sowie Resourcen für die Forschungstätigkeit. 


FAQs:

Was machen Studierendenvertreter in Habilitationskommisionen?
Sehr oft übernehmen die Studierenden auch die Aufgabe ein Gutachten zu den didaktischen Fähigkeiten zu machen. Ansonsten sind sie aber reguläre Mitglieder und reden in allen Belangen grundsätzlich mit.

Was machen Studierendenvertreter in Berufungskommisionen?

In diesen Kommisionen werden die Qualifikationen von BewerberInnen für neue Lehrstühle begutachtet und diese nach ihrer Qualität gereiht. Hierzu sind neben der fachlichen Wissen vor allem die didaktischen Fähigkeiten der KandidatInnenfür uns Studierende besonders wichtig, daher haben die Mitglieder dieser Kommisionen eine besonders wichtige Aufgabe. Meist besetzen wir diese Kommisionen mit Studierenden, welche sich im fachspezifischen Studienzweig/Masterstudium befinden.